IP-Adressen gelten unter der DSGVO als personenbezogene Daten. Das Verstehen Ihrer Compliance-Verpflichtungen ist entscheidend bei der Verwendung von IP-basierten Sicherheitsmaßnahmen.
Sind IP-Adressen Personenbezogene Daten?
Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass IP-Adressen personenbezogene Daten darstellen können, wenn sie direkt oder indirekt mit einer identifizierbaren Person verknüpft werden können.
Dies bedeutet, dass dynamische IPs, die Haushalten zugewiesen sind, statische IPs, die Unternehmen zugewiesen sind, und IPs in Zugriffsprotokollen alle potenziell personenbezogene Daten sind, die DSGVO-Konformität erfordern.
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel bietet allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung. Konsultieren Sie einen qualifizierten Rechtsanwalt für spezifische DSGVO-Compliance-Anleitung.
Rechtmäßige Grundlage für die Verarbeitung
Um IP-Adressen rechtmäßig zu verarbeiten, benötigen Sie eine gültige rechtmäßige Grundlage:
- Berechtigte Interessen - Netzwerksicherheit wird als berechtigtes Interesse anerkannt, erfordert aber Abwägung gegen Rechte der Betroffenen
- Rechtliche Verpflichtung - Einige Sicherheitsprotokollierung kann gesetzlich oder regulatorisch erforderlich sein
- Vertragserfüllung - In einigen Fällen für die Servicebereitstellung notwendig
Best Practices
- Dokumentieren Sie Ihre Grundlage - Erfassen Sie, warum Sie IP-Daten sammeln und verarbeiten
- Daten Minimieren - Sammeln Sie nur IP-Daten, die für Sicherheitszwecke notwendig sind
- Aufbewahrungsgrenzen Festlegen - Löschen Sie IP-Protokolle, wenn sie nicht mehr für die Sicherheit benötigt werden
Fraudcache und DSGVO
Fraudcache verarbeitet IP-Adressen als Sicherheitsdienst. Wir veröffentlichen nur öffentlich beobachtete IPs, die mit böswilliger Aktivität verbunden sind, keine persönlichen Browsing-Daten oder individuelle Identifikation.
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